Das vorläufige Ende eines großen Steinhaufens – Eins

Die Bahn fuhr in einen langen Tunnel, der für Gilbert und eine Menge andere Leute viele Probleme bedeuten sollte. Er wusste nicht, wohin er fuhr. Er wusste auch nicht, warum. Es war nur kalt und nass.Der Querschnitt des Schlossberges musste wohl dem eines Schweizer Käses nahekommen, denn der Hügel mit dem interessant anmutenden Uhrturm war von Gängen durchsetzt, die scheinbar ins nichts führten. Selbst Salvadore Dali oder M.C. Escher hätten an einem besonders schlechten Tag kein solches Gebilde entwerfen können.

Eine Attraktion dieses Missgeschicks aus Stein war eine 20 Minuten lange Märchenfahrt durch einen dunklen und kalten Stollen. Für 2 Euro 50.

Gilbert hatte entweder viel zu viel Zeit oder ein ernsthaftes geistiges Problem, weil er freiwillig mitfuhr. Wahrscheinlich beides.

»Schneewittchen«, verkündete der Führer tonlos. Eine Puppe nickte bestätigend, während sie in einen Spielgel blickte.

Zum Glück fuhr die Bahn einmal so schnell in die Kurve, das Gilbert herausfiel. Das verhinderte wohl, dass er vor Langeweile seine Hand zu essen begann.

Er lag also da in der Dunkelheit und vermied es, sich zu bewegen, da er dachte, er hätte sich einiges gebrochen. Das laute Geräusch des Zuges entfernte sich.

Nach einer Weile hatte Gilbert all seine Knochen gezählt, und weil die Zahl 236 ihm nicht schlecht gefiel, stand er auf. Weil so lange keine Bahn gekommen war, ahnte er, dass er eingeschlossen war.

Zwei 

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