Tee

Man trinkt Tee, damit man den Lärm der Welt vergisst.

Tien Yi-Heng, chinesischer Gelehrter

Den Buddhisten zufolge entstand der Tee, als der 28. Nachfolger Buddhas, Bodhidharma, neun Jahre lang vor einer Mauer meditierte. Als er einschlief, war er darüber nämlich so entsetzt, dass er sich daraufhin die Augenlider abschnitt, um nie mehr einzuschlafen. Aus den zu Boden gefallenen Augenlidern wuchs die Teepflanze, die in Verbindung mit heißem Wasser ein anregendes Getränk ergab. In der Japanischen Schrift hat sich die Übereinstimmung der Schriftzeichen für Augenlid und für Tee bis heute erhalten.

Streng genommen dürfen nur Aufgüsse aus Teeblättern als „Tee“ bezeichnet werden. Alle Zubereitungen aus Blüten, anderen Blättern oder Früchten sind keine „Tees“, sondern „Infusionen“.

One Trackback

  1. By 2-Blog - Evelyn (Forts.) on March 17, 2008 at 12:28 pm

    […] hatte ich einige Male das Vergnügen, in dieses Haus eingeladen zu sein, um bei einer Tasse Keemun Imperial, second flush, und einer Montechristo No2 Bowling zu spielen, während ich durch die breite […]

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