Pizza 1

Heute mache ich Pizza.

Der Teig:

250g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker
5g Butterfett
420 ml Wasser
So etwa nen TL Hefe (ins Wasser, damit sie arbeitet, was auch immer das heißt. Kleiner Tipp: nicht daran schnuppern. Nie.)

Zuerst alle trockenen Zutaten mischen und dann das Wasser dazuschütten und mit einem Holzlöffel rühren. Dann solange Wasser dazuschütten, bis der Teig eine zähe und feste Konsistenz hat.

Das ganze wird dann auf einer mehligen Unterfläche geknetet. Angeblich wird der Teig immer besser, je länger man ihn knetet. Vielleicht überprüf ich das mal, wenn ich Zeit habe. Das Kneten ist notwendig, weil dadurch die Proteinmoleküle gedehnt werden und so die Bildung von Gluten begünstigt wird. Nach zwanzig Minuten in eine Schüssel gelegt, abgedeckt und ein, zwei Stunden gewartet. Teig ist tatsächlich, wie er soll, aufgegangen, soll heißen auf einmal doppelt so groß gewesen. Das resultiert aus der Bildung von kleinen Blasen aus Kohlendioxid, die von der Hefe produziert werden, falls ihrs genau wissen möchtet.

Anschließend kommt der therapeutische Teil.

Man drescht eine Weile lang mit den bloßen Fäusten auf den Teig ein, bis er wieder so klein wird wie vorher. Dabei kann man ziemlich fest zuschlagen, weil er so schön weich ist. Wunderbar, um Aggressionen abzubauen. Aber passt auf, dass ihr nicht aufs Holzbrett daneben schlagt, denn das wirkt sich eher gegenteilig auf den Gemütszustand aus.
Pizzatherapie
Dabei zerschlägt man diese CO2-Blasen in kleinere Bläschen, die dann, wenn man den Teig weiter ruhen lässt, ihrerseits noch einmal aufgehen.

Darauf warte ich jetzt. Schilderung der weiteren Vorgehensweise und Resultate folgen zur gegebenen Zeit. Ich geh Pizzateig beim Wachsen zusehen.

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