Déjà vu

Mittwoch, 17. November 2004

Liebes Tagebuch,

es ist jetzt kurz nach Mitternacht und mangels eines beschriebenen Buches, das ich nun lesen könnte, schreibe ich jetzt eben Tagebuch. Was liegt näher, als bei meinem bewegten Leben Tagebuch zu führen?

Gerade gestern hat mich jemand gefragt, was die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Amazonasbecken sei.

Denselben Mann hatte ich zuvor von einem nervtötenden Chihuahua befreiht.

Soviel dazu.

Oh wow, déjà vu.

Habe ich eigentlich schon einmal erklärt, dass ich die meisten Tagebucheinträge damals in einem somnambulen Zustand irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit, irgendwann nach Mitternacht geschrieben habe, weil ich nicht einschlafen konnte? Ja, so war das. Langeweile war es, die meine Kreativität gefördert hat. Vielleicht auch übermüdung. Heute, zwei Jahre später, schlafe ich nämlich immer gut ein, was damit in Zusammenhang stehen mag, dass ich um elf zu Bett gehe und um sechs wieder aufstehe. Jedenfalls lässt meine Kreativität, meine Produktivität in zunehmenden Maße nach. Hat übrigens jemand bemerkt, wie paradox dieser Satz gerade war?

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