Und noch mehr Zitate

Nach’m Krieg, um sechs Uhr – Jaroslav Hašek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schweijk während des Weltkrieges. Damit verabschiedet sich der Freund von Schweijk an der Front. Werde ich in Zukunft auch, wenn ich mich um sechs Uhr verabreden sollte.

Nullachtfünfzehn – es bedeutet „alltäglich“ oder „total unoriginell“, klar, doch woher kommt es? Der Deutsche Schriftsteller Hans Helmut Kirst machte diesen Begriff bekannt, als er seine Romantrilogie 08/15 nannte. Die Zahlen waren der Name des deutschen Standardmaschinengewehres im ersten Weltkrieg; MG 08/15. Sehr gut zu wissen.

O sancta simplicitas! – Oh heilige Einfalt! (Jan Hus)

Oderint, dum metuant – Mögen sie mich hassen, wenn sie mich nur fürchten

Odi profanum vulgus et arceo – „Ich hasse das gemeine Volk und halte es mir fern“ (Horaz) Standardspruch für den Pseudo-snob

Teils dieserhalb, teils außerdem – Wilhelm Busch: Die fromme Helene; scherzhafte Anwort auf die Frage „Warum?“

Von hinten Blondine, von vorne Ruine – für ältere Damen, die durch gefärbte Haare von hinten sehr viel jünger aussehen. Find ich, keine Ahnung wieso, extrem witzig.

Was schert mich Weib, was schert mich Kind? (Lass sie betteln gehn, wenn sie hungrig sind.) – Heinrich Heine: Die Grenadiere

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