Spontaneous Human Combustion

SHC – Spontaneous Human Combustion: Spontane Selbstentzündung.

Niemand weiß, wie es passiert. Aber es passiert.

Menschen verbrennen. In Sekundenschnelle, ohne erkennbare Ursache, und nur ein Häufchen Asche bleibt übrig.

Als ich das bei South Park gesehen habe, hätte ich niemandem Glauben geschenkt, der behauptet hätte, SHC sei real. Doch dann sah ich diese Reportage auf Sky; Inside Human Combustion. Fasziniert von oben beschriebenem Phänomen befasste ich mich intensiver mit dem Thema und präsentiere euch nun einige angesammelten Fakten.

Bereits im 17. Jahrhundert wird von spontaner Selbstentzündung berichtet. Der Erklärungsversuch von damals lautete, dass der Mensch durch übermäßigen Alkoholkonsum selbst brennbar wurde. Heute dient als gängigste Erklärung die Dochteffekt, bei dem Unterhautfettgewebe aus der Haut austritt, die Kleidung tränkt und in Brand gesteckt wird.

Besonders erstaunlich an der Sache ist, dass der gesamte Mensch wie gesagt zu einem Häufchen Asche verbrennt, wobei häufig nur der Schädel und/oder die Füße (unversehrt) übrig bleiben; das Mobilar, in dem das Opfer sich zu dem Zeitpunkt befindet, erleidet dabei jedoch kaum Schaden. Zu einem stupend großen Anteil handelt es sich dabei um ältere Personen. Augenzeugen gibt es kaum.

Interessant erscheinen mir die Fälle von Überlebenden, wie der von Jack Angel. Der Mann sagte aus, dass er zu Bett ging, und als er nach vier Tagen (!) wieder aufwachte, bemerkte er kuriose Brandwunden an seinem Körper. Seine rechte Hand war komplett verkohlt, in seiner Brust hatte er ein beträchtliches Loch, und überall kleinere Brandwunden und -blasen. Er empfand jedoch keinen Schmerz, also stand er auf und duschte sich (naja wenn er meint). Als er jedoch seinen Wohnwagen verließ, brach er zusammen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Nichts in seinem Trailer, nicht einmal die Bettdecke, war verbrannt.

Wilfred Gowthorpe war ein weiterer solcher Fall. Der 71-jährige wurde von seinen Freunden mit schweren Verbrennungen an der linken Hand und am Unterarm aufgefunden. Die Kleidung am Unterarm war jedoch unbeschädigt. 

Am bekanntesten ist der Fall der Mary Hardy Reeser von 1951 in Florida, von den Medien als „the Cinder Lady“ bezeichnet. Die Vermieterin der Dame rief die Polizei aufgrund der Tatsache, dass sich der Türknauf zu ihrem Zimmer „unangenehm warm“ anfühle (ja, da ruf ich auch immer gleich die Polizei. Nein, die Armee. Ach Gott.) Gefunden wurde großteils nur Asche in Marys Sessel, und ihr linker Fuß, der einen Slipper trug. Objekte um sie herum waren teilweise von der Hitze verformt worden.

Auch ihr Schädel war übrig geblieben, allerdings geschrumpft „auf die Größe einer Teetasse“.

Wieso verbrennt der Mensch vollkommen? Krematorien arbeiten bei mindestens 850°C. Wie kann so eine Hitze an einem Fleck überhaupt entstehen? Ohne, dass die Umgebung beschädigt wird? Wie kann der Schädel übrigbleiben, wenn sonst alles abgebrannt ist? Manche glauben, dass es sich um Mord gehandelt hatte, dass die Dame anderswo in einem Krematorium eingeäschert worden war. Und wieder in ihren Sessel zurückgebracht? Bullshit! Und wie erklären sich dann der heiße Türknauf und das verformte Plastik?

Die FBI-Akten letzteren Falles enthalten außerdem einige Datenblätter über organisiertes Verbrechen, zB. Lucky Luciano.

Mich hat die Sache erstaunt.

You read it, you can’t unread it! Stay tuned for more Tales Of Interest!

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